Status

BS Prevention



20.2.`19

Leerkilometer



Wenn die Rückkehrpflicht fällt und Mietwagen unterwegs Kunden aufgabeln dürfen - was machen die Mietwagenfahrer dann?
Genau: Sie fahren so lange in der Gegend rum, bis sie einen neuen Auftrag eingespielt bekommen!
Und was produzieren sie dabei?
Genau: Leerkilometer!
Was bedeutet das für die Umwelt und den Straßenverkehr?
Ganz genau!

News



19.2.`19

BZP


Der BZP ruft zu einer Demo auf. Übermorgen (21.2.19) in Berlin.

News



18.2.`19

Keine Rückkehrpflicht für Mietwagen

Verkehrsminister Scheuer will die Rückkehrpflicht für Mietwagen aufheben.

Handelsblatt.com


zeit.de


Spon.de


Wir alle wissen, was das bedeutet, oder?
Für alle, denen das nicht klar ist: Dadurch kann jeder Uber, Volks- oder Schlauuber wie ein Taxi agieren und zum Beispiel vor den Hotspots im Kreis fahren, um einen Auftrag zu bekommen. Zum Beispiel auf der Schleife vorm Flughafen, um den Hauptbahnhof oder Nachts vor den Discos. Dies ist in Berlin längst Alltag und nun soll es Gesetz werden.
Scheuer will offenbar auch Regulierungen für die Volksuber schaffen, aber welche das sind oder wie ernst gemeint diese sind, das wissen wir noch nicht.
Es stellt sich die Frage, ob das Taxigewerbe jetzt etwas unternimmt, um sich selbst zu retten.

Oder nicht?

Presse



18.2.`19

Gigantomanie

Wieder ein Spiegel-Artikel der Extra-Klasse. Es geht um Moia, Carsharing und die Auto-Konzerne.
Dieses Mal ergötzt man sich am Gigantischen. Gewinne werden jetzt in Billionen gezählt ("6,6"), neue Maßeinheiten werden erfunden ("Personenkilometer") und neuer BWL-Bullshit ("Mobilitäts-Wertschöpfungskette") wird in die Welt gedrückt. Den VW-Konzern nennt man kumpelhaft "die Wolfsburger", eben ganz so, wie man es von kritischem, unabhängigem Journalismus erwartet.


Ein paar kritische Kommentare gibt es auch - jedoch bei den Kommentaren, nicht im journalistischen Teil.


News



13.2.`19

Update

Bange machen gilt nicht!


Per E-Mail forderte uns Heute ein Anwalt der Fa. Clevershuttle auf, bestimmte Passagen aus dem Text von Gestern, mit Frist bis Donnerstag 14.2.`19, 24:00 Uhr, zu ändern, denn er enthalte "Falschaussagen".
Dies ist schon das zweite Mal, dass Clevershuttle mit so einer Aufforderung an uns heran tritt und wir finden, das sollten jetzt auch alle wissen.
Der Countdown läuft.


PS: Sosumi

Die Akte Clevershuttle



12.2.`19

Die Sache mit dem Joker


Joker karte


Die Stille an der juristischen Front ist ziemlich laut. Auch im Fall "Clevershuttle" hatten wir mit einer zügigen Entwicklung gerechnet. Deshalb gibt's jetzt hier eine Zusammenfassung der Lage.

Zuletzt bei Homeland


Zu Weihnachten hatte…

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Presse



8.2.`19

Taxistas

Von der Website der Neuen Züricher Zeitung:


Dies erklärt einer der Taxistas in dem Video:

Wir sprechen über etwas, das größer ist, als ein einfacher Konflikt mit dem Taxisektor. Wir sprechen von der Verteidigung der öffentlichen Dienste.
Heute ist es das Taxi, morgen kann es das öffentliche Gesundheitswesen oder die Bildung sein. Das Problem ist größer als ein blosser Krieg zwischen Taxifahrern und privaten Anbietern. Wir sprechen von wildem Kapitalismus, wir sprechen von der „Uberisierung“ der Wirtschaft.


Hat es Jemand schon besser auf den Punkt gebracht? Bis die bereite Öffentlichkeit das begreift, wird es längst zu spät sein.



PS:
Danke Mandeep!

Kommentar



31.1.`19

Ein kleines Argument

Nach der Berliner Entscheidung, tritt die skurile Situation ein, dass Moia die Stadt Berlin verklagen könnte, weil sie keine Genehmigung bekommen haben, so wie wir die Stadt Hamburg verklagt haben, eben weil sie eine Genehmigung bekommen haben. So gesehen befindet sich Moia in der gleichen Lage, wie wir - nur spiegelverkehrt. Eigentlich witzig.
Bemerkenswert an der Berliner Entscheidung ist ausserdem, dass sich die dortigen Grünen nicht von der Moia-PR haben einseifen lassen, die behauptet, Moia würde die Umwelt retten. Wenn schon die Grünen diesen grün gewaschenen Köder nicht schlucken, wer dann?
Und dann ist da noch die Geschichte von dem kleinen Argument.
Es war einmal ein kleines Argument, das wie alle Argumente, davon träumte später einmal wichtig und bedeutend zu sein, wenn es erst groß wäre. Aber das kleine Argument hatte das Pech aus einfachen Verhältnissen zu kommen und aus der Wirklichkeit zu stammen und nicht aus dem Labor eines Konzerns oder einem Think Tank. Und deshalb beachtete es niemand, brachte es niemand und niemand setzte es ein. Da wurde das kleine Argument ganz traurig, es ließ den Kopf hängen und wollte sich gerade mit seiner Bedeutungslosigkeit abfinden, da bemerkte es plötzlich, wie es Jemand aufnahm und vorbrachte. Erst einmal, dann zweimal und dann setzen es immer mehr Menschen ein.
Und weil es eben aus der Wirklichkeit stammte und auf der Straße viele schmutzige Diskussionen überlebt hatte, wuchs es zu einem starken, gesunden Argument heran. Und dann - eines Tages war es so weit. Es durfte mit an den Tisch. Zu den Großen, dort wo die Mächtigen sitzen.
"Ridesharing-Dienste wie Uber, Moia&Co. führen zu mehr Verkehr auf den Straßen, nicht zu weniger."
In der Begründung der Ablehnung von Moia erklärt die Berliner Verkehrsbehörde:

„Ride-Pooling“ sei zwar nicht ausgeschlossen, dürfe aber nicht zu einer Zunahme des Kfz-Verkehrs führen. Das Konzept von Moia, mit 1000 Kleinbussen und einem flexiblen Tarifsystem Beförderung anzubieten, stehe dem „eindeutig entgegen“.

Da ist es nun unser kleine Argument. Zum ersten Mal wurde es nicht nur von einfachen, daher gelaufenen Menschen gebracht, von neugierigen Journalisten oder amerikanischen Wissenschaftlern, sondern von der deutschen Politik und kam so in den Mix mit anderen starken Argumenten der Berliner Verkehrsbehörde.

News


28.1.`19

Moia in Berlin gestoppt!

Moias "globale Ambitionen" bekommen einen Dämpfer in Berlin. Die dortige Verkehrssenatoren der Grünen verweigert Moia die Genehmigung. Es gäbe bereits 2 Ausnahme genehmigungen für Berlkönig und Clevershuttle und eine weitere Ausnahme wäre "kontraproduktiv". Aus dem Tagesspiegel berichtet und zitiert:

Zudem widersprächen öffentliche Verkehrsinteressen dem Wunsch von Moia. Im Umweltverbund der Hauptstadt habe der ökologisch besonders nachhaltige Bahn-, Bus-, Rad- und Fußverkehr Vorrang. Ziel sei es, dort das Verkehrsaufkommen zu steigern. „Ride-Pooling“ sei zwar nicht ausgeschlossen, dürfe aber nicht zu einer Zunahme des Kfz-Verkehrs führen. Das Konzept von Moia, mit 1000 Kleinbussen und einem flexiblen Tarifsystem Beförderung anzubieten, stehe dem „eindeutig entgegen“.

Wir bleiben dran.


PS:
Es gibt diese hamburger Geschichte von den 2 Ameisen, die sowas ähnliches wie "globale Ambitionen hatten". Sie machten sich auf nach Amerika, aber in Altona taten ihnen schon die Füße weh.


PPS:
Vielen Dank an Yps und die Kollegen aus Berlin, die so freundlich waren, uns diese gute Nachricht zu überbringen!

Blog



22.1.`18

Happy Hour

pillen

Science Fiction ist ja meistens irgendwas mit Raumschiffen. Es gab auch mal was mit Gesellschaft - "1984", da ging es um Faschismus und so Sachen. Im "Blade Runner" ging es um das Versagen der zivilen Ordnung und in "Matrix" ging es um Menschen als Rohstoff.

In Das Zeitalter des Überwachungskapitalismus geht es darum, dass das Verhalten der Menschen gesteuert und automatisiert werden soll. Allerdings ist diese Science Fiction kein Fiktion, sondern ein Sachbuch. In der Wirklichkeit geht das in etwa so:

Voll normal

Es ist Wochenende als Du fest stellst, dass Dir die Dübel ausgegangen sind. Du guckst bei Google, wie lange der Baumarkt am Samstag auf hat, springst ins Auto und fährst los. Kurz vor der Kreuzung, meldet sich…
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Presse



9.1.`19

Abendblatt: Hurra! Hurra! Moia ist da!


In seiner Online-Ausgabe von Heute macht das Hamburger Abendblatt mit folgender Überschrift auf:

Premiere am Rathaus: Moia startet Testbetrieb in Hamburg


Huch, denkt man, jetzt schon? Etwa Heute?
Auf einem schönen Hochglanzfoto sieht man einen Moia-Bulli vor dem Rathaus stehen, auf einem anderen umringen der Verkehrssenator und die Moia-Typen zusammen mit unseren geliebten Bürgermeister, Herrn… äh, na egal, jedenfalls stehen die da und lächeln.
Zusammen mit Ole Harms und Robert Henrich, wurde Moia am Mittwoch beim Rathaus vorgestellt…

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Clevershuttle 



5.1.`19

Mit allen Mitteln


menschgerle rennt

Die Behörde hat beim Oberverwaltungsgericht Beschwerde gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts eingelegt. Es geht um Drittschutz und die aufschiebende Wirkung gegen die Erweiterung der Flotte von Clevershuttle. Das Oberverwaltungsgericht überprüft nun den Beschluss des Verwaltungsgerichts.
Vor dem Oberverwaltungsgericht besteht Vertretungszwang, was bedeutet, dass Prozesshandlungen, die wir als Beschwerdegegner vornehmen können, aber nicht müssen, nur per Anwalt möglich sind. Den wir im Fall Clevershuttle nicht haben, aber auch nicht brauchen.
Die Behörde gibt alles und versucht mit allen Mitteln, die Interessen von Clevershuttle durchzusetzen. Obwohl sie bereits durch ihre Vollzugsanordnung die Erweiterung der Flotte von Clevershuttle mit aller Macht durchsetzen wollte, setzt sie nun noch einen drauf. Dieser Eifer ist bemerkenswert.

Update:

Begründet wird die Beschwerde übrigens noch nicht. Dies soll in einem gesonderten Schriftsatz erfolgen, auf den wir gespannt sein dürfen, denn hier wird die Behörde dann Butter bei die Fische tun.

27.12.`18

Flucht nach vorn



Die Behörde schlägt zurück und ordnet den Vollzug der Erweiterungs-Genehmigung an, mit der Clevershuttle seine Flotte auf 50 Wagen ausdehnen wollte. Die Fa. Clevershuttle hatte darum gebeten und die Behörde hat geliefert.
Sie übergeht damit den Beschluss des Verwaltungsgerichts und die damit verbundene aufschiebende Wirkung. Da eine Behörde der Exekutive zugeordnet ist, kann sie den Vollzug einer Maßnahme anordnen, z.B. wenn Gefahr für die Öffentlichkeit droht.
Die Behörde begründet ihre Vollzugsanordnung mit…

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27.12.`18

Beschluss mit Wirkung

Pünktlich zu Weihnachten hat das Vewaltungsgericht Hamburg, Kammer 5 beschlossen, dass der Widerspruch von Ivica Krijan gegen die Genehmigung zur Erweiterung der Fahrzeugflotte von Clevershuttle, aufschiebende Wirkung entfaltet, bis in der Hauptsache entschieden wird.

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News



20.12.`18

Scheuer dementiert

tv-news

Kürzlich berichteten verschiedene Medien, Verkehrsminister Scheuer wolle Uber bis spätestens 2021 genehmigen.

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14.12.`18

David schlägt Goliath


David

Der BGH stellt klar: Wenn im Gesetz steht, dass Mietwagen zum Betriebssitz zurück kehren müssen, dann bedeutet das, dass Mietwagen wirklich zum Betriebssitz zurück kehren müssen. Deswegen darf Uber Black den Betrieb in Deutschland nicht wieder aufnehmen. Dies hat der Bundesgerichtshof nun in letzter Instanz entschieden.

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Presse



3.12.`18

Auto Bild: Fahrdienste verstopfen Städte


In ihrer neuen Ausgabe berichtet die Auto Bild über Moia&Co. Alles was wir über dieses Thema schon wissen und worüber immer wieder von verschiedenen Seiten kritisch berichtet wurde, hat in den Artikel Eingang gefunden. Amerikanische Erfahrungen…

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travis bickle