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16.9.`21

Moia Fahrer aufgepasst

Annalena Barnickel von der Mopo berichtet über MOIAs neue "Roboter-Taxis" die den "klassischen" Fahrer komplett ersetzen werden. Bis dahin dürfen sie durch ihre Mitarbeit an ihrer eigenen Abschaffung mitarbeiten. Bis sie dann endlich nach freien Stücken Pinkeln gehen dürfen, wann immer sie wollen.
Robert Henrich, CEO von MOIA erklärt:

Robert Henrich in Mopo vom 15.9.`21

Wir haben bereits jetzt mit einer Fahrerknappheit zu kämpfen

Eine Aussage, die verwundert, denn MOIA hatte zuletzt keine neuen Fahrer mehr in Vollzeit angestellt, sondern nur noch Werksstudenten und 450€-Jobber, was man auf der aktuellen Job Seite des Unternehmens überprüfen kann.
Auch ist von der Ausweitung der Flotte auf 1000 Fahrzeuge immer noch keine Rede mehr. Und von den 500 MOIAs sind offenbar nur 150 im Einsatz. Wenn 350 MOIAs nicht im Einsatz sind, dann sollte MOIA keinen Mangel an Fahrern haben, sondern im Gegenteil, einen Überfluss.
So ist das immer mit Robert Henrich und seinen Aussagen. Sie halten nur einem flüchtigen Blick stand und entpuppen sich bei genauerem Hingucken als reiner Schaum. So auch bei diesem Statement:

Robert Henrich in Mopo vom 15.9.`21

Für die Mobilitätswende müssen wir noch einmal deutlich aufstocken, wollen aber gleichzeitig die Kosten für die Fahrgäste niedrig halten. Das ist nur mithilfe des autonomen Fahrens möglich.

Die angestrebte "Mobilitätswende" ist nur der Schaum, aber darin steckt die einfache Wahrheit, dass Menschen MOIA schlicht zu teuer sind. Das Produkt MOIA rentiert sich nicht mit ihnen.


Aber die eigentliche Frage ist natürlich, wie realistisch autonome MOIAs sind. Hamburg will es offenbar wirklich wissen, denn die Politik hilft dabei wo sie kann.


Mopo Artikel vom 15.9.`21


MOIA Job Seite

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30.8.`21

Iron Moia

Ein Moia wurde quer zur Straße aufgesetzt
Ein Moia-Fahrer hat seinen Panzer aufgesetzt

Gestern fand der "Ironman Hamburg 21" statt und die halbe Stadt war gesperrt. Eine Herausforderung für das fahrende Gewerbe, denn um an sein Ziel zu kommen, musste man improvisieren. Für Moia eine unlösbare Aufgabe, denn bei Moia bestimmt das Navi die Route, nicht der Fahrer. Dass Systemfahren aus Moia-Fahrern Navigationssystemerfüllungsgehilfen macht und welche Folgen das haben kann, zeigte schon das Moia-Milgram-Experiment vor 2 Jahren.
Der Fahrer dieses Moias versuchte sich nun Gestern selbst zu helfen, als es am Harvestehuder Weg nicht mehr weiter ging und sein Navi ihn im Stich ließ. Er versuchte über einen begrünten Mittelstreifen zu fahren, der extra angelegt ist, damit man das eben nicht kann.
Wie man sieht, passt so ein Moia genau da drauf.

News

5.7.`21

Künstliche Pinkel-Intelligenz


Die Petitesse um die Pinkel-Pause bei MOIA entwickelt sich zu einem PR-Problem.
Nach dem Abendblatt hatte sich inzwischen auch die TAZ mit einem längeren, mit "Sie sollen fahren, nicht pinkeln" betitelten Artikel der Sache gewidmet. Nun führt der Spiegel das Systempinkeln bei MOIA als Beispiel an, wie künstliche Intelligenz inzwischen genutzt wird, um einfachen Menschen das Leben schwer zu machen.
Der Spiegel-Journalist nennt MOIAs künstliche Pinkel-Intelligenz als eines von drei Beispielen, die ihn "wütend" gemacht hätten.

Netzwelt Redakteur Patrick Beuth am 5.7.`21

Als ob die gnadenlose Ausbeutung und die Entmenschlichung von Angestellten, die auf solche Jobs angewiesen sind, ein Beleg für Intelligenz wären.


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24.6.`21

Steinkühler-Pause

Abendblatt Ausschnitt

Das Abendblatt berichtet, dass Toiletten-Pausen bei MOIA von den Fahrern nicht einfach angetreten werden können, wenn die Natur ruft, sondern erst nach Genehmigung durch das Management. In diesem Zusammenhang…

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10.11.`20

Der Hon

Keine Ahnung wer das ist, aber er ist witzig, oder?


PS: Wirkt `n Büschen gekauft, aber trotzdem ehrlich - oder?


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News

11.9.`20

Kleine Brötchen bei Moia?

Moia Haltestelle auf Krankenhausgelände

In letzter Zeit waren dezente Veränderungen bei Moia zu beobachten. Zuerst ging Moia eine Kooperation mit dem billig Supermarkt "Lidl" ein, dann mit dem privaten Krankenhaus-Anbieter Asklepios. Man kann nun mit Moia nach Lidl hinfahren und auch wieder weg, oder im Zuge eines Krankenhausaufenthalts eine Moia Haltestellen nutzen und im Stadtpark veranstaltet Moia kleine Konzerte unbekannter Künstler, direkt am Fahrzeug. Alles eher Bagatellen, aber, um es mit Moias eigenen Worten zu sagen: " Jeder Move zählt".


Einen Teil seiner Flotte hat Moia von Hamburg nach Hannover verlegt…

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News

29.5.`20

Auf den Rest zu

Das Manager-Magazin und die Online-Publikation "Gründerszene" melden, dass die Bahn den Geldhahn für Clevershuttle zu dreht. Dadurch fallen offenbar bei Clevershuttle 850 von insgesamt 1.100 Jobs weg.

Gründerszene

In Berlin, Dresden, Kiel und München soll Clevershuttle künftig nicht mehr verkehren. Lediglich in Leipzig und Düsseldorf soll der Betrieb weitergehen. Für eine Stellungnahme war das Unternehmen kurzfristig nicht zu erreichen.

Oder, wie man an der Nordsee sagt: "Das geht auf den Rest zu."


Pooling

21.11.`19

Saturday Night Pooling

Eine Disco Kugel

Wir erreichen im Wochen durch schnitt eine Pooling-Quote von 60 Prozent.
Robert Henrich (CEO MOIA) beim "Mobility Circle 2019"

Am Freitag haben wir gesehen, dass Pooling durch MOIA misslungen war. Der Pooling-Index war magere 0,53 Aufträge pro gefahrenen Kilometer. Aber weil Moia von 60% Pooling-Quote deliriert sind wir am Tag darauf, am Samstag den 16.11.2019 in der Zeit zwischen 19 und 23 Uhr, wieder einem MOIA Wagen gefolgt.


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Pooling

20.11.`19

Eisbein-Pooling


Teller mit Moia

Das traditionelle Eisbein-Essen ist in Hamburg ein besonderes Event und für die Hamburger Taxibranche eine besondere Nacht. Jedes Jahr führt diese Veranstaltung dazu, dass die Nachfrage nach Taxen extrem hoch ist. So war es auch in diesem Jahr.
Wenn die Nachfrage allgemein groß ist (Freitagnacht, Eisbein-Essen, Dom) kann man davon ausgehen, dass auch MOIA jede Menge Arbeit haben sollte. Dieses wollte ich mir am diesjährigen Eisbein-Wochende ganz genau ansehen…
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News

13.11.`19

Moia in Ealing

Nach Hannover und Hamburg startet Heute ein drittes Moia-Projekt und zwar in einem Vorort von London, im Stadtteil Ealing… .
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Pooling

3.9.`19

Poolnapping

von Ivica Krijan



Am 28.08.`19 um 14 Uhr wollte ich zusammen mit einer Begleitung in einem MOIA von der Ernst-Horn-Straße 36 in die Rathausstraße 6 fahren. Als wir einstiegen, zeigte das MOIA-Display keinen zweiten Besteller an und wir freuten uns darauf, allein zu fahren.
Als wir schon in der Innenstadt, am Sieveking Platz waren und damit nur noch 1,4 Kilometer von unserem Ziel entfernt, erschien eine Meldung auf dem Display, die alles kaputt machte, denn …

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Pooling Index

23.7.`19

Power Pooling



Fahrt nach Billstedt

Am Montag den 08.07.2019 bin ich wieder mit MOIA gefahren. Gestartet bin ich in Stellingen in der Ernst-Horn-Straße 36. Das Ziel war Am Schiffbeker Berg in Billstedt. Ich bin hin und zurück gefahren.

Nach Blankenese über Billstedt

Nach der Bestellung habe ich die Anfahrt des MOIA verfolgt. Im Moment der Bestellung war der Wagen in der Koppelstraße und ist dann über Basselweg, Kieler Straße, Wolfstraße und Försterweg zu mir gefahren. Der Wagen war nicht leer, sondern hatte einen Fahrgast am Bord, der vom Flieger in den Hellgrundweg wollte. Ich wurde eingesammelt. Danach sind wir zu zweit in den Hellgrundweg gefahren und von da ging es über die Bürgerweide Richtung Billstedt.
Auf der Bürgerweide, bei der Alfredstraße wendete das MOIA-Fahrzeug und fuhr zurück, um über Steinhauerdamm und die Lübecker Straße in die Landwehr zu fahren. Dort war ein neuer Fahrgast einzusammeln. Dieser wollte nach Blankenese, in die Blankeneser Bahnhofstraße .

Power Pooling

Ortskundigen springen hier sofort zwei Merkwürdigkeiten ins Auge und zwar…

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News

15.7.`19

Powered By Volkswagen


Ein Typ namens Sebastian Schaffer (Die Grünen), der bisher stellvertretender Sprecher des Hamburger Senats war, wechselt zum 1. September in die Unternehmens kommunikation der Volkswagen AG und wird dort Reden für den Vorstand schreiben.
Sebastian Schaffer erklärte, für ihn werde ein

Kleinjungentraum

wahr, denn er bekomme die Chance in einer

spannenden Zeit

beim größten Auto-Konzern der Welt an

der Wende zur E-Mobilität mitzuarbeiten.

Natürlich finden auch wir kleine Jungen süß und gönnen jedem sein inneres Kind, aber folgt man dieser Logik, könnten dann nicht auch Kriegsdienstverweigerer ohne Gewissensbisse bei der Fa. Kalashnikow an der Wende zum Strahlengewehr mitarbeiten?
Als Wähler fühlen wir uns betrogen, denn für uns ist diese Zeit nicht "spannend", sondern beschissen.

Warum?


Wir stehen im Regen, den Politiker- und Industrie-Interessen auf uns niedergehen lassen. Als Wähler fühlen wir uns verschmäht und verachtet und fragen uns - warum?
Nicht nur Taxifahrern geht es so, sondern allen, die sich durch Arbeit ernähren und nicht durch Bullshit. Wir wissen das, denn in der Taxe reden die Leute.
Wenn ein Hinterbänkler wie dieser Sebastian Schaffer in die Chefetage von VW wechselt, könnte das eine unbemerkte Randnotiz bleiben, aber weil wir viele sind, ist irgendeiner von uns garantiert wach und sieht das.

Wir sehen euch.
Wir sehen was ihr macht. Wir sehen, was ihr wirklich seid.
Einige von uns hatten geglaubt, die Grünen wären immun und für die Industrie nicht so leicht zu haben, wie ganz normale Polit-Huren, aber das war dann wohl auch bloß ein Kindertraum.
Andere von uns waren nicht so naiv und wussten es schon lange. Spätestens beim Blick in harmlose Gesichter mit dem narzisstischem Blick aus Kinderaugen.
Wenn man Phrasen, Relativierungen und lauwarme Statements hört und wenn man sieht, wie sie sich immer wieder bei der Macht anheischig machen, dann ist alles klar.
Ab 1. September gibt es mit Sebastian Schaffer einen Brückenkopf bei VW für ambitionierte Hinterbänkler und Provinzpolitiker aus Hamburg. Die, wenn sie sich wohl verhalten und den Interessen des "weltweit größten Automobilherstellers" nicht im Weg stehen, eine lukrative, rosige berufliche Zukunft haben.


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travis bickle
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